| Es war einmal 1989 ...
... genauer gesagt im Juni 1989, als ein paar Jungs auf die Idee kamen, einen Volleyballclub in Höchst zu gründen. Die Gründungsversammlung bzw. erste Jahreshauptversammlung wurde am Strand beim Glashaus mit zehn Leuten und fünf Kisten Bier abgehalten.
Marcel Brunner wurde zum Obmann gewählt, und zwar schlicht und einfach aus dem Grund, da er der einzige über 18 Jahre war. Stefan Beck war sein Vize, Christian Schneider der Schriftführer. Udo Filzmayer war der erste Kassier, und gleichzeitig auch der bisher einzige, der seines Amtes enthoben wurde.
Damals dachten wir, dass er mit seiner Aufgabe überfordert wäre, heute sind wir eines besseren belehrt worden: er ist mittlerweile Firmenbesitzer eines Hightech Unternehmens, macht im Jahr 21 Millionen Euro Umsatz (Stand 2003), hat weltweit 100 Mitarbeiter!
In der Saison 1989/90 hatten wir nur eine Mannschaft, unser Herrenteam in der 2. Landesliga. Die Verwegenen waren Stefan Beck, Christian Schneider, Christoph Huber, Andreas Ruepp, Markus Kuster, Christian Hofer, Peter Brunner, Udo Filzmayer, Michael Feichter, Markus Brunner, Markus Lutz und Marcel Brunner.
Einen einmaligen Einsatz absolvierte damals übrigens auch ein gewisser Markus Schneider, den wir dann allerdings auf Grund ungeklärter Vorkommnisse erst 1997 zum VBC holen konnten. Die körperliche Verfassung der Gründungsmannschaft dürfte den Supersportler Mäx so geschockt haben, dass er für acht Jahre beim VC Wolfurt blieb.
Trainiert wurde jeden Donnerstag von 17.45 bis 18.30 Uhr in der Rheinauhalle, also sage und schreibe 45 harte Minuten jede Woche. Berühmt-berüchtigt waren auch unsere Heimspiele, eine Kiste Bier auf der Spielerbank war damals noch obligatorisch, ebenso wie ein paar Glasscherben vom letzten Fest auf dem Spielfeld in der Rheinauhalle.
Unsere Spiele haben wir in jener Saison natürlich alle verloren, wobei wir trotzdem den höchsten Zuschauerschnitt in Vorarlberg und selbstverständlich die besten Fest hatten. Das mit den Festen hat sich übrigens seit damals nicht geändert.
Beim ersten Heimspiel haben wir uns außerdem gleich ein paar Strafen eingehandelt. Woher sollten wir schließlich wissen, dass man zum Volleyballspielen Antennen braucht bzw. dass alle Spieler eine Nummer auf dem Rücken haben sollten. Die Strafen haben unser damaliges Budget hart belastet, doch der Schiedsrichter war unnachgiebig. Es war ein gewisser Hans-Peter Schuler.
Erst mit der Verpflichtung von Rudi Grabherr, Markus Schneider und Alexandra Schneider (Mitte der Neunziger Jahre) kam der nötige Professionalismus in den Verein. Dazu hat auch die Julius Blum GmbH beigetragen, die seit August 1999 der Hauptsponsor unseres Vereins ist.
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